Dr. Alexandre Strasny 
_______________  DER KLEINE HEILPRAKTIKER   _______________
Ein Handbuch für passionierte Heilpraktiker und beharrliche Patienten  

Inhalt   
Krank geworden    Woher die Krankheiten kommen   Diäten   Reinigung   Phytotherapie  Physiotherapie    Akupressur   Selbst ist der Bioenergetiker   Yoga  
Dann gehe ich mal zum Heilpraktiker
     Alternativen Diagnostik  
Akupunktur    Massage   Manuelle Therapie    Psychotherapie    Homöopathie   
Bioenergotherapie    Ganz alternative Methoden

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Diäten für Dick und Dünn 

Essen ist mit Genuss verbunden. Dieses Gefühl dürfen wir auf keinen Fall verlieren. Deshalb wollen wir den Begriff Diät nicht als Verzicht auf unsere Lieblingsspeisen definieren, sondern als eine vollwertige, normale Ernährung, die für uns optimal und ausgewogen ist.  

Im Laufe meiner Tätigkeit als Heilpraktiker habe ich in zahllosen Büchern geschmökert und mich mit vielen Ernährungswissenschaftlern getroffen. Dabei bin ich aber nicht zum Anhänger einer bestimmten Diätschule geworden, die ich nun selbst vertrete oder von der ich meine Patienten überzeugen möchte.

 Warum ist das so?

Die Menschen sind nur selten dazu fähig, ihre Gewohnheiten von Grund auf zu ändern. Das gilt auch für die Ernährung. In den ersten Jahren meiner Praxis empfahl ich meinen Patienten mit Begeisterung die richtigsten und besten Diäten. Erst später bemerkte ich, dass sich nur einer, bestenfalls zwei von zehn Patienten an meine klugen und richtigen Anweisungen hielt. Und die anderen? Sie bedankten sich bei mir herzlich für die Ratschläge, zahlten für die Beratung und aßen weiterhin das, was sie schon immer gegessen hatten. Deshalb habe ich auch jetzt nicht vor, Sie von einer der vielen „Sekten“ zu überzeugen, welche natürlich alle die „beste Ernährung“ predigen. Ich möchte auch nicht beschreiben, wie bei verschiedenen Richtungen der Ernährungswissenschaft dieses Thema behandelt wird. Ich möchte Ihnen stattdessen nur allgemeingültige Grundsätze darlegen, an die ich mich in meiner Praxis selbst halte.

 Hier ist einer davon:

Essen Sie das, was Ihnen schmeckt, und nicht das, was in klugen Büchern empfohlen wird.

 Je mehr Sie über Ernährung lesen, desto mehr kommen Sie durcheinander. Laut einer Theorie enthielten nur Rohprodukte die größte „Lebenskraft“ und der Küchenherd sei der „größte Feind der Menschheit“. Eine andere Schule behauptet das Gegenteil: „Unverarbeitete Nahrungsmittel sind für die Gesundheit äußerst gefährlich!“. Jedes Produkt wird von den einen als Heilmittel, von den anderen als Gift angesehen.

 Verwunderlich ist dabei, dass sie alle Recht haben. Das liegt daran, dass ein bestimmtes Produkt einem Menschen Nutzen bringt, einem anderen aber nicht. Es ist unmöglich, die Reaktion Ihres Körpers auf ein bestimmtes Produkt vorherzusagen, bevor Sie es probiert haben.

 Nur Sie selbst können auswählen, was Ihnen Nutzen bringt, und entscheiden, worauf Sie lieber verzichten sollten.

 In der folgenden Tabelle habe ich völlig gegensätzliche Behauptungen angeführt. Wählen Sie diejenigen aus, die Sie mehr ansprechen.

  

Fleischesser werden beim Arbeiten eineinhalb Mal schneller müde als Vegetarier.

Wenn du stark sein willst, iss Fleisch.

Milch tut nur den Kälbern gut.

Milch ist eine göttliche Nahrung.

Obst kann Candidosis verursachen

Obst ist eine perfekte Nahrung.

Durch eine Zitrusfruchtdiät wird der Organismus versäuert.

Orangen enthalten viel Vitamin C.

Scharfes Essen ist ungesund.

Knoblauch und Paprika stärken das Immunsystem.

Sauerkraut ist etwas Verfaultes.

Sauerkraut fördert die Verdauung.

Süßigkeiten sind ungesund.

Honig ist ein perfektes Naturprodukt.

Brot macht dick.

Brot ist die beste Erfindung der Menschheit.

Essig ist Gift.

Mit Essig kann man viele Krankheiten heilen.

Alkohol ist Gift.

Ein Gläschen Kognak verbessert den Kreislauf.

 

Mit Widersprüchlichem dieser Art könnte man noch mehrere Seiten füllen.

Fahren wir stattdessen mit einer weiteren Bedingung für die optimale Ernährung fort:

Beschränken Sie sich nicht auf Ihre Lieblingsspeisen. Je abwechslungsreicher Ihre Ernährung ist, desto besser fühlen Sie sich.

 Um normal zu funktionieren, braucht der menschliche Organismus rund 60 verschiedene Substanzen: Eiweiße, Fette, Kohlehydrate, 20 Aminosäuren (von denen acht unersetzbar sind), 12 Vitamine und 16 Mineralstoffe. Sie alle gelangen in unseren Körper mit der Nahrung. Für Katzen haben die Menschen „Whiskas“ erfunden, ein ideales Produkt, das alles enthält, was notwendig ist. Aber für sich selbst haben die Menschen noch nichts Ähnliches erfunden. Deshalb gilt: Je abwechslungsreicher Ihre Speisekarte ist, desto besser. Wenn Sie aber jeden Tag dasselbe essen, dann brauchen Sie gar nicht erst zu versuchen, mit Hilfe von Tabletten oder mit den Ratschlägen von Heilpraktikern chronische Müdigkeit, häufige Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit und viele andere Beschwerden loszuwerden.

 

Wann und wie viel man essen muss

 Einige Ernährungsprogramme lassen sich von dem Spruch leiten: „Zum Frühstück wie ein König, zum Mittag wie ein Bürger, zum Abend wie ein Bettelsmann“. Man müsse seinen Körper vor dem Arbeitstag wie ein Auto tanken, denn während der Arbeit sollte man den Organismus nicht überfordern. Wenn man sich aber vor dem Schlafengehen satt esse, werde sich das Essen wie bei einem Bären in Fett verwandeln. Nach anderen Diäten hingegen ist es besser, seinen Körper am Abend vollzutanken, weil der Verdauungsprozess dazu beitrage, dass das Blut zum Darm hin- und vom Kopf abfließe und dass man einen gesunden Schlaf und eine nächtliche Verdauung habe. Warum soll man nach einem ausgiebigen Frühstück oder Mittagessen in der Arbeit gegen den Schlaf kämpfen? Schlafen Sie, wie es sich gehört, in der Nacht und verdauen Sie zu Ihrer Gesundheit die Nährstoffe.

Welcher dieser Standpunkte ist nun richtig?

Um diese Frage zu beantworten, würde ich Ihnen raten, sich an denen ein Beispiel zu nehmen, die keine klugen Bücher lesen können und die nicht die geringste Vorstellung von irgendwelchen gesunden Ernährungsprogrammen haben, und zwar von den Tieren. Dieses Beispiel lautet:

Essen Sie dann, wenn Sie Hunger haben, und nicht unbedingt zu den üblichen Essenszeiten.

Ja … aber in der Arbeit gibt es eine Mittagspause, und wenn man sie nicht ausnutzt, dann hat man keine Zeit mehr zu essen. Zuhause wird der Tisch auch nicht fünf Mal am Tag gedeckt: Frühstück gibt’s zur gewohnten Zeit – und zwar für alle, und zum Abendessen heißt es: Alle ab in die Küche!

Das ist absolut richtig. Essen muss man regelmäßig: in der Früh, in der Mittagspause und am Abend. Die Frage ist, wie viel. Jeder Mensch hat seinen eigenen Biorhythmus. Vom Biorhythmus hängen die Laune, die Leistungsfähigkeit, der Schlafbedarf ab - und auch der Nahrungsbedarf. Deshalb haben die einen Hunger in der Früh, die anderen mittags und die dritten am Abend. Vielleicht hängt das mit der Zeit der Geburt zusammen: Die Energiematrix der Menschen, die in der Nacht geboren wurden, verlangt in der Früh nach Nahrung; diejenigen, die nachmittags auf die Welt kamen, sind dementsprechend abends hungriger. Wenn Sie in der Früh keinen Hunger verspüren, essen Sie nicht zu viel, nur weil man „das Auto tanken muss“. Beschränken Sie sich auf Tee, Kaffee, einen Apfel oder ein belegtes Brot. Sie holen das Versäumte nach, wenn Sie richtig Hunger bekommen.

 

Was tun, wenn man ständig Hunger verspürt: in der Früh, nachmittags und am Abend?

Eine Bekannte von mir hat eine Katze. Wenn diese Katze nicht schläft, wandert sie von einer Ecke in die andere. Wenn sie dabei auf das Fressnäpfchen stößt, verdrückt sie träge einen kleinen Happen. Das ist ihre einzige Beschäftigung und vor Langeweile macht sie dies alle 15 bis 20 Minuten. Damit will ich Ihnen sagen, dass das, was Sie als „ständiges Hungergefühl“ bezeichnen, kein wirklicher Hunger, sondern eher ein Ritual gegen die Langeweile ist - oder die in unserem Unterbewusstsein verankerte, archaische Angst vor dem Hungertod. Beschäftigen Sie sich mit irgendetwas und vertreiben Sie die unterbewusste Sorge darüber, dass gleich ein Krieg ausbrechen könnte und alle Lebensmittel aus den Geschäften verschwinden. Dann werden Sie nicht mehr den ganzen Tag „auf Vorrat“ naschen. Wie Lucrecius Carus sagte: „Wenn die Urmenschen oft wegen Mangel an Nahrung starben, dann sterben wir jetzt wegen deren Überfluss“. Stimmt, oder?

 

Wie ich feststellen kann, wie viel Nahrung ich brauche

 Unser Bewusstsein weigert sich beharrlich, sich damit abzufinden, dass dem Menschen am Tag 100 Gramm Eiweiß, 100 Gramm Fett und 300 bis 400 Gramm Kohlehydrate reichen. Mit anderen Worten:

Sie werden sich besser fühlen, wenn Sie um die Hälfte weniger essen als gewöhnlich.

 Ich stelle den Frauen, die sich an mich mit der Bitte wenden, sie von ihrem Übergewicht zu befreien, immer die gleiche Frage: „Essen Sie viel?“ Neun von zehn antworten: „Nein, nicht viel. So wie alle“. Das erinnert mich an Alkoholiker, die auf die Frage „Trinken Sie viel Alkohol?“ antworten: „Nein, nicht viel. So wie alle.“ Die wohlbeleibten Frauen sagen aber die Wahrheit: Bei einer normalen Mahlzeit mit der Familie essen sie tatsächlich nicht mehr als die anderen. Sie vergessen nur, dass sie darüber hinaus im Laufe des Tages ständig etwas in den Mund stecken, am häufigsten Süßigkeiten. Ein weiteres Grundprinzip einer ausgewogenen Ernährung kann nicht nur für wohlbeleibte Frauen, sondern auch für magere Männer nützlich sein:

Mindestens die Hälfte der Nahrung sollte aus Obst und Gemüse bestehen.

Ich glaube, damit sind alle Theoretiker gesunder Ernährung einverstanden. Wenn Sie nun aber nach dem Mittagessen einen großen Drang verspüren, noch etwas Süßes zu naschen? Dann atmen Sie tief ein und halten den Atem so lang wie möglich an. Wiederholen Sie das mehrere Male. Die Lust, noch etwas zu naschen, sollte vergehen. Wenn nicht, schlagen Sie das Kapitel dieses Buches auf, in dem ein bestimmter Punkt der Ohrmuschel beschrieben wird, den Sie massieren müssen, um den Appetit zu verringern.

Alles bisher Erwähnte gilt nur für gesunde Menschen. Wie kann man aber durch eine Umstellung der Ernährung Krankheiten loswerden? Ich gebe Ihnen ein paar in der Praxis erprobte Empfehlungen.
 

Praxis erprobte Empfehlungen

Die Magensäure kann man reduzieren, indem man vor dem Essen ein Glas frischen Weißkraut- oder Karottensaft zu sich nimmt. Die Magensäure kann man erhöhen (falls nötig), wenn man regelmäßig Kartoffeln, Marmelade, Dosenkost oder kandierte Früchte isst.

Verstopfung. Ein russisches Sprichwort lautet: Wie der Tisch, so der Stuhl. Der Transport der Nahrung durch den Darm wird durch Brot aus grob gemahlenem Mehl, Karotten, Rote Beete, Äpfel, Kohl und Orangen verbessert. Kartoffeln hingegen erschweren die Verdauung und können Verstopfungen hervorrufen.

In der Früh werden Sie einen guten Stuhlgang haben, wenn Sie am Abend vor dem Schlafengehen ein Glas Kefir mit einem untergemischten Löffel Pflanzenöl langsam austrinken. Wenn das nicht hilft, lesen Sie in diesem Buch den Abschnitt, in dem beschrieben wird, wie man sich selbst den Bauch massieren kann.

Lebererkrankungen beugt man durch Quark vor. Zu empfehlen sind etwa 150 Gramm täglich.

Stress, Müdigkeit. Das Gehirn ist nicht in der Lage, Energie zu speichern, und versorgt sich ständig mit Glukose, die im Blut enthalten ist. Das Blut bekommt Glukose aus Honig, Törtchen, Eis, Coca-Cola und anderen süßen Getränken sowie aus Obst und Gemüse. Der Körper kann Stresssituationen besser verkraften, wenn er genügend Glukose hat. Und genügend Eiweiß. Reich an Eiweiß sind Fleisch, Fisch, Milch, Eier, Käse, Reis und Nüsse. Man sollte das Gehirn auch regelmäßig mit Vitamin B1 „füttern“, wovon es jede Menge in Hafer, Buchweizen, Hülsenfrüchten, Nüssen, Innereien, in Hühner- und Schweinefleisch sowie in Eigelb gibt. Das müde Gehirn mit Tee oder Kaffe anzuregen gleicht dem Versuch, ein erschöpftes Zirkuspferd anzutreiben. Ob das noch was bringt? Das Pferd könnte ja gleich zusammenbrechen.

Kopfschmerzen können durch den übermäßigen Verzehr von Zucker verursacht werden. Wenn Sie unter Migräneanfällen leiden, reduzieren Sie Ihren Süßigkeitenkonsum. Kaffee und Tee tragen auch nicht gerade zur Genesung bei. Essen Sie lieber mehr Gemüse und nicht süßes Obst.

Trockene Haare und Schuppen weisen darauf hin, dass Sie zu wenige Natriumsalze im Organismus haben. Zu den Produkten, die reich an Natriumchlorid sind, gehören Meeresfische, Wurst, Schafskäse, Käse und Brot. Wenn Sie auf Nummer Sicher gehen wollen, fügen Sie Ihrer Ernährung Vitamin B2 hinzu, das in Milch, Kefir und Leber enthalten ist.

Falls Sie auf der Haut rote, juckende Flecken haben, behandeln Sie diese mit einem Gemisch aus Milch und Alkohol im Verhältnis 3 zu 1.

Bei Rheumatismus ist saures Obst gut: Pflaumen, Trauben und Orangen.

Osteoporose wird durch Rückgang von Kalzium in den Knochen verursacht. Um diesen Prozess zu stoppen, essen Sie mehr Milchprodukte, Eier, Gemüse, Fisch und Fleisch.

Spasmen von Gefäßen, Gallenblase, Gebärmutter und anderen Hohlorganen sowie Hypertonie lassen sich durch Magnesium beseitigen. Viel Magnesium enthalten Weizen, Hafer, Buchweizen, Butter, Walnüsse, Bohnen und Trockenobst. Hilfreich ist auch Vitamin PP, das man durch den Verzehr von Fisch- und Fleischgerichten (besonders Leber) zu sich nimmt. Trinken Sie hin und wieder Saft aus Roter Beete.

Erkältungen werden mit Vitamin C geheilt. Davon gibt es viel in Zitrusfrüchten, Kohl, Tomaten, Kartoffeln, Stachelbeeren, schwarzer Johannisbeere und Berberitze. Das beste Heilmittel gegen Erkältung aber ist Tee mit Zitrone.

Zahnfleisch- oder Kehlkopfentzündungen können mit Lysozym geheilt werden, das die Entzündung hemmt und die Immunität steigert. Es ist in Hühnereiern enthalten. Verdünnen Sie ein Eiweiß mit einem halben Glas Wasser. Spülen Sie mit dieser Lösung den Mund. Oder schlürfen Sie einfach täglich zwei rohe Eier. Bei einer Entzündung sollte scharfes Essen aus dem Speiseplan verbannt werden.

Vergrößerung der Schilddrüse (Kropf). Bei dieser Erkrankung sollte man mehr Fisch essen, vor allem Meeresfische.

Zahnschmerzen können durch eine Scheibe Speck gelindert werden, die man zwischen den schmerzenden Zahn und die Wange legen muss.

Die Verschlechterung des Sehvermögens kann mit Hilfe von Vitamin A verlangsamt werden, das in der Leber des Kabeljaus, in Eigelb, Butter, Karotten, Zwiebeln, Tomaten, Orangen, Aprikosen enthalten ist.

Haarausfall kann gestoppt oder zumindest verlangsamt werden, wenn man dem Körper Vitamin E zuführt. Es ist in Pflanzenöl (Sonnenblumen-, Maisöl usw.), Stachelbeeren, Eigelb, Erbsen und Bohnen enthalten. Der Haarwuchs wird durch Gurkensaft gefördert.

Arhythmie (unregelmäßige Herztätigkeit) tritt häufiger auf, wenn dem Organismus Kaliumsalze fehlen. Arythmie lässt sich beseitigen, wenn Sie Rosinen, Kakao, Fisch und Rindfleisch essen.

Ödeme. Wenn bei Ihnen wegen eines geschwächten Herzens oder geschwächter Nieren Ödeme entstehen, rufen Sie sich die wichtigsten Zellulosequellen ins Gedächtnis: Karotten, Gurken, Kohl, Radieschen, Dill, Pilze, Quitten, Orangen, Birnen und Pfirsiche. Denn ein Gramm Zellulose bindet vier bis fünf Gramm Wasser und führt es aus dem Körper ab. Quark ist ebenfalls für die Entwässerung des Körpers gut.

Arteriosklerose tritt meistens dann auf, wenn der Cholesterinspiegel im Blut erhöht ist. Viel Cholesterin gibt es in Produkten wie Hirn, Butter, saure Sahne, Eiern und Leber. Wenn Sie unter Arteriosklerose leiden, ist es deshalb besser, den Verzehr dieser Lebensmittel einzuschränken. Mit Hilfe von Verbindungen, die man als Pektine bezeichnet, kann man den Cholesterinspiegel senken. Einen hohen Gehalt an Pektinen gibt es in Erbsen, Bohnen, Erdbeeren, Himbeeren und Johannisbeeren. Auch Quark hilft gegen Arteriosklerose.

Krebsvorbeugung. In den letzten Jahren wurde nachgewiesen, dass Karotten, Rote Beete und Kohl das Krebsrisiko verringern. Fleisch aber erhöht das Krebsrisiko. Vor 50 Jahren war Mangenkrebs in Schweden auf Platz eins in den Statistiken der Sterbeursachen. Inzwischen ist der Anteil von ursprünglich 60 Prozent auf heute 17 Prozent bei Männern und 8 Prozent bei Frauen gesunken. Das ist darauf zurückzuführen, dass früher die Ernährung der Schweden zum größten Teil aus Fleisch bestand, heute hingegen überwiegend aus Obst und Gemüse.

Die Leiterin des Lehrstuhls für Phytotherapie am medizinischen Institut Kiew empfiehlt, jeden Tag einen Apfel mit den Kernen zu essen. Diese Kerne enthalten nämlich viele Stoffe, die das Tumorrisiko verringern. 

Impotenz kann nachlassen, wenn man Schokolade, weich gekochte Eier, Mandeln, Tee, Kaffee, Krebse, Himbeeren, Paprika, Austern, Sellerie, Spargel und Pastinake isst. Wenn Sie Schokolade essen, denken Sie daran, sie mit Ihrer Frau zu teilen. 
 

Ernährungsempfehlungen aus dem Okkultismus

Bei Unfruchtbarkeit isst man die Teile von Tieren und Vögeln, die für die Fortpflanzung verantwortlich sind. Bei Nierenerkrankungen verzehrt man Nieren, bei schwachem Herzen das Herz, bei einem Magengeschwür bereitet man sich einen Rindermagen und bei psychischen Störungen das Hirn zu. Auf diesem Prinzip, das an das „Ähnlichkeitsprinzip“ in der Homöopathie erinnert, basiert das okkulte Heilverfahren durch Nahrung.

Versuchen Sie es! Als ich noch im Vorschulalter war, musste mein Vater, ein Arzt, wegen seines Magengeschwürs hin und wieder lange Zeit das Bett hüten. Es halfen keine Medikamente. Nachdem meine Mutter einmal einen Rindermagen gekauft und zubereitet hatte und ihn meinem Vater vorsetzte, vergaß er, was ein Magengeschwür ist. Mit der Zeit verzichtete er auch auf seine Diät und wurde völlig gesund.

Zu einer gesunden Ernährung gehört auch, den Darm sauber zu halten. Was tun, wenn er wie eine vernachlässigte Rumpelkammer eine Generalreinigung nötig hat?

 

Dr. Alexandre Strasny 
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